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Bild Über uns


Ziele und Aufgaben
"St. Loreto" versteht sich in erster Linie als Anbieter von Ausbildungen für soziale Berufe aber auch von Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen für diese verschiedenen Berufe und ermöglicht Qualifikationen für die erzieherische und pflegerische Tätigkeit in verschiedenen Praxisfeldern. In enger Zusammenarbeit mit der Praxis werden fachliches Grundlagenwissen, methodische und praktische Fähigkeiten vermittelt. Gerade diese enge Kooperation mit der Praxis ist von zentraler Bedeutung für die Arbeit der Fachschulen. Sie findet zum Beispiel ihren Ausdruck in der schulischen Begleitung fachpraktischer Ausbildungsteile, in den regelmäßigen Treffen der Praxisanleiterinnen und -anleitern, in Fortbildungen und Schulungen für Mentorinnen und Mentoren, fachpraktischen Prüfungen und Kolloquien sowie in den Treffen mit den Einrichtungsleiterinnen und -leitern. Aus diesen Kontakten entstehen immer wieder wichtige Anregungen für eine Überarbeitung der Ausbildungs- sowie der Fortbildungsinhalte. Ein wesentliches Leitziel der Arbeit ist es, die Studierenden zu einer eigenverantwortlichen Bewältigung ihrer Berufspraxis zu befähigen. Dies kann nur dann gelingen, wenn ihnen während ihrer Ausbildungszeit ein hohes Maß an Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz vermittelt werden kann. Die Fachschulen des Instituts orientieren sich an den aktuellen wissenschaftlichen und fachtheoretischen Entwicklungen. Das oben angeführte Leitziel macht es jedoch erforderlich, auch den Bereich der Persönlichkeitsbildung in besonderer Weise zu fördern, zum Beispiel durch Teamarbeit und vernetzten Unterricht. Formale Ausbildungsgrundlagen sind die Normen und Standards der staatlichen Lehrpläne und Ausbildungsordnungen.

Geschichte und Entwicklung

Am 18. Oktober 1973 versammelten sich die künftigen Gesellschafter im Notariat Lorch und vollzogen die Umwandlung des bisherigen "Töchterinstituts St. Loreto" in das "Institut für sozialpädagogische Berufe, gem.GmbH". Die Gesellschafter waren zunächst der Caritasverband der Diözese Rottenburg-Stuttgart, die Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern von Untermarchtal, die Genossenschaft der Franziskanerinnen vom Canisiushaus Schwäbisch Gmünd sowie das Kinder- und Jugenddorf Marienpflege in Ellwangen. Im Oktober 1985 trat die Stiftung Haus Lindenhof als weiterer Gesellschafter hinzu. Der Zweck der Gesellschaft ist laut § 2 des Gesellschaftervertrages "die Errichtung und Unterhaltung eines Institutes zur Ausbildung und Fortbildung sozialer Berufe. Dabei richtet sie sich nach dem Auftrag und den Grundsätzen der katholischen Kirche". Zu Beginn des Jahres 1974 bestand nur die Fachschule für Sozialpädagogik mit der Ausbildung von Erzieherinnen. Die früheren Bildungsmaßnahmen Kinderpflegerin, Haushaltsschule und Handelsschule waren aufgegeben worden. In den nachfolgenden Jahren wurden dann zusätzliche Ausbildungsgänge eingerichtet: 1975 die Ausbildung zum/zur Jugend- und Heimerzieher/in (staatlich anerkannt); 1976 die Ausbildung zum/zur Heilerziehungspfleger/in (staatlich anerkannt) in Teilzeitform, ab Sommer 1982 auch in Vollzeitform; 1990 die Ausbildung zum/zur Altenpfleger/in (staatlich anerkannt). Die Kath. Fachschule für Sozialpädagogik in Ellwangen nahm 1973/74 die Ausbildung von Erzieherinnen auf. Im Jahr 1998 schließlich wurde der Name geändert in "Institut für Soziale Berufe Schwäbisch Gmünd/Ellwangen gem.GmbH". Mit dieser Namensänderung sollte der Ausweitung des beruflichen Spektrums auch über sozialpädagogische Berufe hinaus Rechnung getragen werden.
Im Jahr 2011 wurde der traditionsreiche Name "St. Loreto" dem Titel Institut für Soziale Berufe vorangestellt. Die Fachschule in Ellwangen trägt heute im Sinne der Corporate Identity diesen ehrwürdigen Namen ebenfalls.